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Monatliche Archive für: ‘Juli, 2012’
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Tropfsteinhöhle? Langweilig!

Auf der südkorenaischen Insel Jeju kann man tief unter der Erde durch Lavaröhren wandern. Solche Lavatunnel entstehen, wenn ein Lavafluss an der Oberfläche zuerst erstarrt, aber im Inneren flüssig bleibt und weiterfließt. Nach dem Versiegen bleibt ein Hohlraum zurück. Manjanggul ist die größte begehbare Röhre der Insel und schlichtweg beeindruckend.
[singlepic id=754 w= h= float=] Vor etwa 300 000 Jahren floß durch diese gigantischen Röhren flüssige Lava. Donnernd und zischend muss sich der flüssige Gesteinsstrom hier hindurch geschoben haben. Unvorstellbar, wie brachial heiß das gewesen sein muss. Heute kann man gut einen Kilometer des 13.422 Meter langen Tunnels abwandern und es ist alles andere als warm. Gerade einmal 10 Grad herrschen hier unten und es dunkel und feucht. Auf imposante Steinformationen tropfen unentwegt dicke Wassertropfen. Es riecht ein bisschen nach Keller und wenn man nicht aufpasst, patscht man in tiefe Pfützen.
[singlepic id=755 w= h= float=] Einige Bereiche der Höhle sind aufwendig ausgeleuchtet. Schönes Motiv, aber gar nicht so einfach zu fotografieren. Es war einfach verdammt dunkel. Zum Glück hat die Pentax K-5 einen super lichtempfindlichen Sensor und Bilder sind auch mit ISO 8000 noch brauchbar – ein echtes Nachtsichtgerät. Und so feuerte ich ein paar Belichtungsreihen ins Dunkel der Höhle und war überrascht, dass die Kamera mehr sehen kann, als meine eigene Augen.
[singlepic id=756 w= h= float=] Nach fast zwei Stunden unter der Erde kam dann wieder der Aussgang in Sicht. Und ganz ehrlich: So beeindruckend die Lavaröhre auch war, ich war froh wieder draußen zu sein.

[vimeo width=“720″ height=“410″]http://vimeo.com/45849816[/vimeo]

Ach, schön war’s!

Die Breminale 2012 ist vorüber und ich habe ein paar Momente in Zeitraffern festgehalten. Wer noch mehr Timelpase-Videos anschauen will: Seoul und Bremen habe ich auch schon in kleinen Wusel-Filmchen portraitiert.

[singlepic id=750 w= h= float=] Seoul pulsiert!
Die südkoreanische Metropole schläft nie und kaum eine Tageszeit ist aufregender, als die Nacht – besonders zum Fotografieren. In dieser Serie zeige ich die Stadt, ihre Farben, Menschen und Architektur bei Nacht.

Dieses Foto hat mich fertig gemacht! Um die schwindelerregende Perspektive zu ermöglichen, haben wir die Kamera mit einem Fisheye bestückt und so weit wie möglich über die Brüstung eines Hochhauses gehalten. Und „so weit wie möglich“ heißt wirklich „so weit wie möglich“. Wir haben das Stativ bis an die Grenzen der Belastbarkeit ausgefahren. Ungefähr zwei Meter „Ausleger“ standen uns so zur Verfügung, den wir dann wackelnd und schwankend über die Brüstung der Dachterrasse schoben. Auf Zehenspitzen und mit weit ausgestreckten Armen standen wir vor dem Abgrund. Die Hände krampften sich hysterisch ums Stativ, um die paar Kilo Equipment vor dem Absturz zu bewahren. Ich schwitze, trotz der einstelligen Temperaturen dieser Nacht und das Kribbeln in Händen und im Bauch ebbte erst dann ab, als alles wieder sicher zurück im Rucksack verstaut war.

Die Kamera war auf Intervallauslösungen programmiert und machte alle 2 Sekunden ein Bild. Wir hielten sie in die Tiefe, schwenkten auf und ab und hofften, ein paar gute Winkel zu treffen. Dank des tollen Sensors der Pentax K-5 war auch ein ISO von 8000 möglich – optimal, um das Nachtleben auch bei wenig Licht einzufangen.Vom Ergebnis waren wir dann selbst überrascht. Die Farben, die Spiegelungen, die Perspektive – alles besser, als wir es uns erhofft hatten.

Was hälst du von diesem Bild?

Pentax k5, 8mm Fisheye, f8.0, 1/25, ISO 8000 und ein bisschen Mut.
Hier gibt’s noch mehr Fotos von Seoul bei Nacht:[nggallery id=18]

[singlepic id=748 w= h= float=] Seoul pulsiert!
Die südkoreanische Metropole schläft nie und kaum eine Tageszeit ist aufregender, als die Nacht – besonders zum Fotografieren. In dieser Serie zeige ich die Stadt, ihre Farben, Menschen und Architektur bei Nacht.

Schon schade, wenn dein neues Auto nicht mehr in die alte Garage passt. Und auch wenn sich der Besitzer vielleicht darüber ärgert, sein Rolltor nicht mehr ganz herunterfahren zu können, ich fands super. Straßenlevel-Perspektive macht man viel zu selten. Hier hat’s wirklich mal gepasst.

Hier gibt’s noch mehr Fotos von Seoul bei Nacht:
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