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Monatliche Archive für: ‘März, 2013’
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Wir waren nur ein paar Stunden auf Ko Samui. Doch die Insel im Golf von Thailand ist wirklich schön. Man könnte es sich dort bestimmt längere Zeit gut gehen lassen. Wir wollten allerdings weiter auf eine der Nachbarinseln. Und so ging unsere Reise nach einer kurzen Nacht weiter. Wir trotteten am frühen Morgen den Strand entlang bis zum Fähranleger und stachen in See. Der viel zu schwere Rucksack auf den Schultern, müde Augen und Kopfschmerzen hätten mich fast vom fotografieren abgehalten. Jetzt bin ich froh, dass ich die Kamera doch noch mal auspackt habe und dieses Panorama einfangen konnte. Macht doch Lust auf Urlaub oder?

Achso: Samui Airport ist übrigens einer meiner neuen Lieblings-Flughäfen. Wirklich niedlich, mit winziger Abfertigungshalle und Gepäckbändern unter Palmen und Bambusdächern. Ich würde wohl mal wieder kommen…
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Schon mal ’nen Kühlturm von innen gesehen? Ich nicht.

Und jetzt bin ich ziemlich froh, endlich mal in so ein Teil hineinspaziert zu sein. Es war einfach gigantisch! Man mus den Kopf schon gewaltig in den Nacken legen, um die Dimensionen dieses Monsturms überhaupt zu erfassen. Noch viel schwieriger ist es, die Ausmaße mit einer Kamera einzufangen. Deshalb habe ich hier sieben Weitwinkel-Aufnahmen zu einem Bild verrechnet. Der bemooste Trichter im Zentrum des Turms führt übrigens direkt in ein schwarzes Loch. Wer dort hineinplumpst, ist für immer verloren. Äußert sehenswert ist auch der Blick von noch weiter unten. Ric ist dort durch den Schlamm gerobbt.

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In den frühen Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde in Belgien ein Kohlekraftwerk gebaut. Seit 2007 steht es leer.
Der Kontrollraum dieses Industriegiganten ist ein wahrer Fotografen-Traum: Schalter, Knöpfe, Anzeigetafeln und Lämpchen reihen sich auf einem halbrunden Steuerpult aneinander. Mannshohe Schaltkästen an den Wänden füllen den ganzen Raum. Alles liegt unter einen dicken Staubschicht und gammelt vor sich hin. Es riecht nache Kohle und Metall. Ich habe so etwas noch nicht gesehen und war begeistert.

Leider haben mittlerweile auch Randalierer und Schrotträuber den Weg ins Kraftwerk gefunden. Viele Räume sind demoliert, Maschinen zum Teil auseinander gerissen und alles, worin Kupfer stecken könnte, ist aufgebrochen oder mitgenommen. Sehr schade.

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Da steht es nun. Einsam und traurig. Ein paar dumpfe, verkümmerte Töne quälen sich heraus.
Doch eines lässt es sich nicht nehmen: Den Stolz und Anmut vergangener Tage.

Alte Klaviere sind immer ein Highlight auf Fototouren durch verlassene Gebäude und so freute ich mich auch über dieses marode Intrument, das in der Ecke einer alten Fabrikhalle stand. Offensichtlich schon seit vielen Jahren. Eine dicke Staubschicht lag über dem dunklen Holz, Spinnenweben spannten sich über die gewölbten Tasten. Wer weiß, wann auf diesem guten Stück das letzte mal gespielt wurde. Warum es nur dort steht? Wer es wohl vergessen hat?

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