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Schon lange wollte ich das mal ausprobieren. Jetzt war es endlich soweit: Eine GoPro-Kamera steigt, an Helium-Ballons geknüpft, in die Luft. Kleiner, leichter und günstiger kann man Luftaufnahmen in dieser Qualität (der Mini-Plastekasten filmt immerhin in HD mit 1080p) eigentlich nicht bekommen.

Um das kleine aber feine Flutlicht-Festival einmal aus einer anderen Perspektive zu filmen, bastelten wir eine Himmelsmaschine (inspiriert von Tom Gulimette) aus folgenden Komponenten:

  • ungefähr 40 Heliumballons (Gas gibt’s im Baumarkt)
  • eine dicke Styroporplatte
  • eine Angelrute mit ungefähr 100 m Angelsehne
  • einige Meter Geschenkband
  • eine GoPRO HD hero (Kamera)

Um Gewicht zu sparen, reduzierten wir die Styroporplatte auf ein Kreuz. Außerdem wurden die Ballons direkt an die vier Endleinen geknotet und kein weiterer Strick verwendet. Die Entscheidung ein Kreuz um die Kamera zu bauen, erwies sich als absolut richtig. So war die Einheit wesentlich stabiler und ein Großteil der Aufnahmen ist beeidnruckend wackelfrei und ruhig.  Dank der Angel ließ sich das Gefährt erstaunlich einfach in den Himmel bringen und auch wieder einholen. Wäre an den Tagen nach dem Erstflug nicht so ein verdammt starker Wind gewesen, hätten wir die Kamera gerne in noch größere Höhen geschickt –  eine 200 Meter lange Angelsehne hatten wir bereits gekauft. Naja, vielleicht klappt’s beim nächsten Versuch. Ich bin auf jeden Fall begeistert und das Kapitel “Was man alles mit einer GoPro machen kann” ist um eine Episode reicher…

8 Responses to Abgehoben: Low-Budget Luftaufnahmen mit einer GoPro und Heliumballons

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