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Archiv: ‘jonas’

Jonas Ginter

ist Fotograf in Bremen und spezialisiert auf Business-Portraits, Industriefotografie und neue Perspektiven. Er realisiert 360°-Videos und virtual reality Produktionen. Auch auf: Google+ und: facebook

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Die Bremen Classic Motorshow eröffnet jedes Jahr die Saison für Oldtimerfans, Auto-Entusiasten und Motorrad-Begeisterte. Sie ist die erste große Messe dieser Art im Jahr und zieht über 40.000 Besucher in die Messehallen auf der Bürgerweide. Vier Tage volles Programm, außergewöhnliche Autos und trotz Gewusel eine entspannte Atmosphäre. Das sehenswertes Getümmel hielt ich in bewegten Bildern und Zeitraffer-Aufnahmen fest.

Die allermeisten Szenen nahm ich mit zwei Pentax-Kameras und unterschiedlichen Objektiven auf. Außerdem setzte ich eine motorisierten Slider ein, der für die horizontalen und vertikalen Fahrten sorgte. Besondere Herausforderung: Eine Kamera sollte 4 Tage und 4 Nächte jede Minute ein Foto schießen. So wollten wir die gesamte Entwicklung, vom Ausladen, über den Aufbau bis zum Eintreffen der Besucherströme dokumentieren. Weiteres Problem: Der Ort, an dem diese Kamera stehen sollte, war nur zu Beginn und am Ende der Messe zugänglich.
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Die Lösung war eine GoPro-Kamera, die ich leicht modifizierte. Die kleine Action-Kamera ist ein tolles Universalwerkzeug für ungewöhnliche Perspektiven. Allerding ist ihr Akku recht klein und nach wenigen Stunden erschöpft. Deshalb bohrte ich ein Loch ins Gehäuse und steckte ein Mini-USB-Kabel hindurch. Der Trick: Akku raus! Dann lässt sich die GoPro per Strom übers USB-Kabel versorgen. Zum Einschalten, einfach mehrfach alle Knöpfe drücken. Der einzig limitierende Faktor für Langzeit-Zeitrafferaufnahmen ist jetzt nur noch die Speicherkarte. In unserem Fall war eine SD-Karte mit 16 Gigabyte ausrreichend. Das Ergebnis sieht man u.a. bei Sekunde 46 im Film.

Die Termine für nächstes Jahr stehen bereits fest: 31. Januar bis 2. Februar 2014
Musik: The Wavers – The claps – Welcome to Waverland
Licensed to the public under creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0
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Neuer Monat, neues Geschwisterbild.
Wir haben endlich den Trick raus und wissen jetzt, wie man mit geübten Blicken Papier durchschaut…

Noch mehr Geschwister-Portraits sind hier zu sehen:
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Wir waren nur ein paar Stunden auf Ko Samui. Doch die Insel im Golf von Thailand ist wirklich schön. Man könnte es sich dort bestimmt längere Zeit gut gehen lassen. Wir wollten allerdings weiter auf eine der Nachbarinseln. Und so ging unsere Reise nach einer kurzen Nacht weiter. Wir trotteten am frühen Morgen den Strand entlang bis zum Fähranleger und stachen in See. Der viel zu schwere Rucksack auf den Schultern, müde Augen und Kopfschmerzen hätten mich fast vom fotografieren abgehalten. Jetzt bin ich froh, dass ich die Kamera doch noch mal auspackt habe und dieses Panorama einfangen konnte. Macht doch Lust auf Urlaub oder?

Achso: Samui Airport ist übrigens einer meiner neuen Lieblings-Flughäfen. Wirklich niedlich, mit winziger Abfertigungshalle und Gepäckbändern unter Palmen und Bambusdächern. Ich würde wohl mal wieder kommen…
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Schon mal ’nen Kühlturm von innen gesehen? Ich nicht.

Und jetzt bin ich ziemlich froh, endlich mal in so ein Teil hineinspaziert zu sein. Es war einfach gigantisch! Man mus den Kopf schon gewaltig in den Nacken legen, um die Dimensionen dieses Monsturms überhaupt zu erfassen. Noch viel schwieriger ist es, die Ausmaße mit einer Kamera einzufangen. Deshalb habe ich hier sieben Weitwinkel-Aufnahmen zu einem Bild verrechnet. Der bemooste Trichter im Zentrum des Turms führt übrigens direkt in ein schwarzes Loch. Wer dort hineinplumpst, ist für immer verloren. Äußert sehenswert ist auch der Blick von noch weiter unten. Ric ist dort durch den Schlamm gerobbt.