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Archiv: ‘jonas’

Jonas Ginter

ist Fotograf in Bremen und spezialisiert auf Business-Portraits, Industriefotografie und neue Perspektiven. Er realisiert 360°-Videos und virtual reality Produktionen. Auch auf: Google+ und: facebook

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Für die aktuelle Ausgabe von KIARO – Dem Magazin von Kia Motors Deutschland produzierte ich eine Reportage in Wort und Bild über das nächtliche Seoul. Die Münchner Redaktion verpasste der Geschichte eine tolle Optik. Es freut mich immer besonders, wenn Text und Fotos in einem schicken Layout verschmelzen.

Das Magazin kann man online durchblättern und auch als PDF herunterladen.

Mir geht Seoul einfach nicht aus dem Kopf. Tolle Stadt! Wenn ihr euch für die brodelnde Metropole interessiert, dann lasst euch kurz entführen und taucht für ein paar Minuten in die Stadt ein – mit unserem Zeitraffer-Film über Seoul.

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portrait_thai_hill_tribe_smoking_man Die Bergvölker im Norden Thailands leben noch sehr einfach. Die Dörfer sind klein und liegen an den Hängen der steilen Berge. Fließendes Wasser gibt es nicht und auch Strom nicht überall. Die Häuser aus Holz stehen auf hohen Stelzen.  Gelebt wird Seite an Seite mit Schweinen, Kühen und Hühnern. Geraucht wird dort aber auch. Allerdings wird der Tabak in Bananenblätter gedreht und ab und an stecken die Männer noch diverse Kräuter oder Blüten und Samen in ihre dicken Tüten. Der nette Opi im Flecktarn saß gemütlich vor seinem Haus und paffte. Ich machte ein paar Bilder und zeigte ihm immer wieder das Ergebnis. Mit diesem Foto hier war er dann einverstanden…

white_temple_wat_rong_kuhn_chiang_rai_thailand_1 Ganz in der Nähe von Chiang Rai, im Norden Thailands, bastelt ein Künstler seit nunmehr 20 Jahren an seinem Lebenswerk. Chalermchai Kositpipat gestaltet seit 1998 eine Tempelanlage – ganz in Weiß.

Was aus der Entfernung strahlend und unschuldig aussieht, entpuppt sich beim genauen Hinsehen als ein abgefahrener Todestempel. Weiß ist die traditionelle Trauerfarbe der Thai und alles im Tempel Wat Rong Kuhn dreht sich um Hölle, Sünden und Tod.
white_temple_wat_rong_kuhn_chiang_rai_thailand_4 Besucher gelangen über eine Brücke zum Tempel und überqueren dabei einen Graben, aus dem sich hunderte Hände gruselig nach oben strecken. So als wollten sie die schaulustigen Touristenscharen nach unten in die Tiefe reissen.

Im Inneren der heiligen Halle sind die Wände kunstvoll und knallbunt bemalt. Mit Motiven, die ich so in noch keinem anderen Tempel gesehen habe: Die brennenden Türme des World Trade Centers, Superman, Angry Birds und allerhand schweres Kriegsgerät, umrandet von asiatischen Drachen und kitschigen Ornamenten. Fotografieren ist im Inneren leider verboten.

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Doch die Anlage von außen vor die Linse zu nehmen, hat schon mehr als Spaß gemacht. Alles blinkt, glitzert und strahlt. Ein außergewöhnliches Teil! Die Fertigstellung ist übrigens in etwa 20 Jahren geplant…