Eigentlich schläft Seoul nie.
Doch ganz früh am Morgen, schnauft die Metropole kurz durch.
Dann wird es ein klein wenig ruhiger und die Hektik in den Häuserschluchten verstummt.
In dem kurzen Moment der Ruhe verweilt die urbane Landschaft aber nur ganz kurz.
Denn dann geht es weiter. Duchschütteln, Mund abwischen und wieder Stadt sein.
Die Autobahnen pumpen schon wieder Licht, Menschen und Aufgaben ins Zentrum.
Aus Tunneln strömen Ubahnen, Busse, Rolltreppen und Menschen.
Im dichten Blechmantel des Pendlerverkehrs hört man das leise Gähnen einer funktionierenden Gesellschaft.
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Auf einen Berg steigen. Hoffen, dass das Licht gut wird. Warten.
Stativ und Kamera aufbauen. Hinsehen. Zusehen. Warten.
Versuchen, das Licht zu verstehen.
Dein Foto machen.
