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freimarkt_bremen_leica_m3_bw_jonas_ginter-4 Mit der Leica übers Volksfest. Hat Spaß gemacht!
Es gibt wenige Kameras, die solch ein Mythos umgibt wie die kleinen, handgefertigten Präzisionsmaschinen von Leica. Seit einiger Zeit drücke ich immer mal wieder den Auslöser einer M3 die zwischen 1957 und 1958 produziert wurde und bin ganz fasziniert davon. Die Verarbeitung des kleinen Handschmeichlers ist eine Klasse für sich und die Mechanik funktioniert auch nach fast 60 Jahren immer noch tadellos. Klar, der Kasten will erst einmal richtig bedient werden, bevor brauchbare Bilder herauskommen. Eingebauter Belichtungsmesser? Gibt es nicht! Aber wenn alles passt, dann machen die Ergebnisse richtig Spaß. Wenn ich einen frisch entwickelten Film aus dem Labor hole, bin ich aufgeregt und voller Vorfreude. Denn bislang waren auf jeder Rolle ein paar Bilder, die mich total glücklich machen.
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Feuerspuren 2013 ist ein internationales Erzählfestival. An besonderen Orten entlang der Lindenhofstraße in Bremen Gröpelingen konnte man 230 Erzählerinnen und Erzählern im Alter von 5 bis 75 Jahre zuhören. An 18 Stationen gab’s Geschichten in utopische Szenarien, unvorhersehbare Ereignisse und märchenhafte Phänomene. Erzählt wurde mit Hand und Fuß, mit Musik und Bildern im Waschsalon, der türkischen Teestube, beim Friseur, im Bus, in der Mevlana-Moschee, im Friseursalon, der Arztpraxis und in der Bibliothek. Auf der Straße legten sich die Künstler der Feuershows ins Zeug und ein großes Feuerwerk sorgte für einen eindrucksvollen Abschluss.

Um schöne Bilder eines Feuerwerks zu machen, braucht es ein bisschen Vorbereitung. Eine Stunde vor Beginn der Pyro-Show machte ich mich auf den Weg. Bereits im Vorfeld hatte ich mir einen Standort ausgesucht: Der Bootsanleger der Wasserpolizei im Winterhafen versprach ein bisschen Hafenromantik im Vordergrund und ausreichend Abstand zum Feuerwerk. Ich wollte unbedingt ein bisschen Wasser zwischen mir und dem Feuerwerk haben, um durch die Spiegelungen in der Weser ein bisschen mehr Stimmung zu erzeugen. Außerdem war der Platz hinter dem Deich windgeschützt. Nicht zu vernachlässigen, wenn man bei einstelligen Temperaturen ne Stunde rumsitzt. Ich schraubte die Kamera aufs Stativ und suchte nach den bestmöglichen Einstellungen. Die Leuchtspuren explodierender Raketen fängt man recht zuverlässig mit Belichtungszeiten zwischen  2 und 6 Sekunden ein. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, kräftig unterzubelichten. Pyrotechnik erhellt den Nachthimmel stärker als man glaubt. Mit 2 Sekunden, bei Blende 13 und ISO 400 fing ich diesen Moment ein. feuerspuren_2013_collage_web

 

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Neuer Monat, neues Geschwisterbild.
Wir feiern silbernes Jubiläum: Das ist das 25. Bild in dieser Serie. Na denn mal Prost!
Noch mehr Geschwister-Portraits sind hier zu sehen:

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1200px_kunstwerk_im_viertel_portraits_jonas_ginter_0 Einmal im Jahr öffnen die Künstler und Kunsthandwerker im Bremer Viertel ihr Ateliers und Werkstätten. Am 2. und 3. November 2013 kann jeder vorbei kommen und ihnen über die Schulter blicken. Vom Goldschmied, über die Porträtmalerin, den Möbeltischler, bis zum Hutmacher  – Spannende Menschen, die in Handarbeit außergewöhnliche Dinge produzieren. Für das Begleitmagazin im Weser-Kurier habe ich einige Künstler und Kunsthandwerker besucht und in Wort und Bild portraitiert. Ein schöner Auftrag, der mir spannende Einblicke hinter die Kulissen erlaubte. Wenn ich die Leute in ihrem täglichen Umfeld einfangen kann, entstehen die schönsten Business-Portraits und authentische Reportagefotos. Und auch ich habe dabei meinen Spaß: Ich lerne seltene Berufe, tolle Menschen und mein Viertel besser kennen – besser gehts nicht! Das Heft kann man als pdf herunterladen oder online durchblättern.

Als Fotograf versuche ich solche Reportagen mit reduziertem Equipment zu machen. Ich möchte nah dran sein und nicht den Moment versauen. Deshalb verzichte ich, wenn möglich auf künstliches Licht und fotografiere mit der Nikon D800 und dem 24-120 f4 sowie Festbrennweiten mit 14mm, 35 und 50mm. Fotozeugs plus Schreibblock und Aufnahmegerät finden Platz in meiner bewährten Umhängetasche.
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