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Blaue Stunde in Bremen - Blick vom Wesertower

Seit vier Jahren trohnt Bremens höchstes Bürogebäude am Ufer der Weser und ich habe mir immer gedacht: „Muss ein Wahnsinnsblick von dort oben sein“. Leider gibt es keine offizielle Aussichtsplattform und auch kein Restaurant im Gebäude und so musste ich lange auf eine Möglichkeit warten, dort hineinzukommen. Gestern war es endlich soweit: Ich war als Event-Fotograf gebucht und durfte im 21. Stock des Wesertowers eine Veranstaltung fotografieren. Bei all meinen Jobs komme ich gern überpünktlich. Und so stand ich 20 Minuten bevor die Gäste eintrafen vor den bodentiefen Fenstern, genoss die Aussicht und fotografierte mit größtem Vergnügen in aller Ruhe vor mich hin. Wenn die Sonne unter und die Straßenlaternen angehen, ist feinste Fotozeit. Zur blauen Stunde hat der Himmel noch satte Farben und die Stadt sprudelt nur so vor Details. Ich schraubte mein Weitwinkel-Objektiv** vor die Nikon D800** und bannte die unvergleichliche Stimmung auf die Speicherkarten.

Ein Problem taucht jedoch immer wieder auf, wenn man aus Bürogebäuden mit verspiegelten Fassaden fotografiert: Die Fenster lassen sich meist nicht öffnen und Reflexionen auf den Scheiben sind unvermeidbar. Ich konnte mir jedoch mit einfachen Mitteln helfen. Die Kamera stellte ich so nah wie möglich ans Fenster. Die Spiegelungen eliminierte ich, indem ich meine dunkle Jacke einfach wie ein Tuch über die Kamera legte und an den Rändern an die Scheibe presste. Ein schwarzes Stück Stoff oder ähnliches tut’s natürlich auch.

Und wer sich fragt, was im Bildzentrum so hell und gelb leuchtet: Das ist Beck’s.

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Winterzauber in der Schweiz - Snowboarden in Morgins - Jonas Ginter

Wir hatten Glück! Die Schweiz empfing uns mit massig Neuschnee und tollem Wetter. Während alle Schulkinder der Schweiz und Frankreichs eifrig zum Unterricht gingen, hatten wir die Pisten fast für uns allein. Im größten Skigebiet der Welt, Portes du Soleil, zogen wir die ersten Linien des Tages in die weiße Berglandschaften und ließen uns das Dauergrinsen vom eisigen Bergwind im Gesicht festfrieren. Morgins ist ein verträumtes Schweizer Bergdorf, gleich an der Grenze zu Frankreich. Après-Ski-Geballer sucht man hier vergebens. Es gibt einen Supermarkt, eine Bank, eine Kirche und einen Sessellift, an dem ich nicht einmal anstehen musste.

Natürlich hatte ich ein bisschen Fotoausrüstung dabei: Meine Nikon D800**, samt Nikon AF-S 24-120mm** und das Walimex 14 mm** verstaute ich im Lowepro Photo Sport Pro**. Ein Rucksack, den ich mir extra für den Trip zulegte und der mich wirklich begeistert hat. Im unteren Teil des Rucksack befindet sich ein gut gepolstertes Kamerafach, das ausreichend Platz für mein Equipment bot. Eine Tasche an der Seite ermöglicht den direkten Zugriff auf die Kamera, ohne den Rucksack absetzen zu müssen: Einfach einen Träger abziehen, den Rucksack über die Schulter nach vorne schwingen und die Kamera herausholen. Super einfach und sehr schnell. Im oberen Teil bleibt zudem jede Menge Stauraum für Klamotten, Pieps, Thermoskanne und Verpflegung. Das findet man nur bei wenigen Rucksäcken. Die allermeisten sind entweder tolle Rucksäcke ohne Fotofach oder reine Kamerarucksäcke ohne weiteren Stauraum. Ich habe lange gesucht und jetzt endlich einen Fotorucksack gefunden, der gleichzeitig ein vollwertiger Daypack ist.

Winterzauber in der Schweiz - Snowboarden in Morgins - Jonas Ginter

Mit dabei waren auch die bewährten <GoPro Hero3 White Kameras**. Wir montierten sie zumeist auf unseren Helmen und ließen sie automatisch alle paar Sekunden ein Bild machen. So konnten wir schöne Eindrücke der Abfahrten in Fotos festhalten. Die Qualität der GoPro Hero3 White** ist bei viel Licht absolut ausreichend. Überzeugt euch selbst anhand der folgenden fünf Bilder. Die kleinen Dinger machen einfach Spaß!

Winterzauber in der Schweiz - Snowboarden in Morgins - Jonas Ginter - mit GoPro Hero white

Organisiert wurde die Reise von Saga-Team Reisen. Sehr entspannt, sehr gut geplant. Ein heißer Tipp, für alle, die bezahlbaren Winterurlaub machen wollen. Mit gut 30 netten Leuten teilten wir uns das ehemalige Hotel Victoria in Morgins. Ein schönes Haus mit Skikeller, gemütlichem Kamin, Sauna und Tischtennisplatte. Am letzten Abend zogen wir sogar mit Fackeln durch den verschneiten Winterwald und ich war beeindruckt, wie hell der Mond die nächtliche Szenerie ausleuchtete. Der Schnee reflektierte das schwache Licht so stark, dass man gänzlich ohne Fackel oder Taschenlampe den Weg sehen konnte. Würde ich jetzt nicht die Bilder sehen, ich könnte kaum glauben, dass es doch noch Schnee in solchen Mengen gibt. Ich will nochmal!

Winterzauber in der Schweiz - Snowboarden in Morgins - Jonas Ginter

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Businessfotos und Mitarbeiterportraits Kanzlei - Fotograf Bremen

Wenn Unternehmen wachsen oder umstrukturiert werden, sind aktuelle Fotos gefragt. Für die Anwaltssozietät Trentmann, von Einem, Barth in Bremen habe ich Mitarbeiterportraits und Fotos der Kanzlei produziert. Zu sehen sind die Ergebnisse jetzt auf der neu gestalteten Homepage der Kanzlei, entwickelt von der Agentur neueseiten. Eine sorgfältige Planung und ein straffes Zeitmanagement waren nötig, um die viel beschäftigten Rechtsanwälte und Notare zu portraitieren.  

Businessfotos und Mitarbeiterportraits Kanzlei - Fotograf Bremen

Im Treppenhaus der Anwaltskanzlei fand sich mit einer modernen Wandverkleidung aus Glas ein schöner Hintergrund für die Mitarbeiterportraits. Große Fenster warfen viel Tageslicht in den Raum, so dass ich kein künstliches Licht benötigte. Lediglich ein Reflektor zum Aufhellen kam zu Einsatz. Meine Blitzanlage blieb eingepackt. Das wichtigste Tool an diesem Tag war ein gut 3,5 Meter langes Stück schwarzer Stoff. Dieser liegt immer in meinem Koffer und ist ein echtes Multitalent. Ich nutze ihn gerne als Hintergrund, zum Einwickeln fragiler Fotoausrüstung und häufig zum Blocken von Reflexionen. So auch hier: Das harte Licht der Mittagssonne erzeugte starke Reflexe, Spiegelungen und Schatten auf den Glasverkleidungen. Ich klebte mit der Stoffbahn eines der großen Fenster ab und das Problem war gelöst.

Nachdem alle Anwälte portraitiert waren, kamen zum Schluss noch einmal alle Personen zum Gruppenbild zusammen. In solchen Situationen hilft die Faustregel: „Mach mindestens so viele Bilder, wie Menschen auf dem  Foto zu sehen sind.“ Denn irgendjemand hat immer die Augen zu oder wird ungünstig getroffen. Der Termin ist seit Wochen in den Kalendern aller Beteiligten geblockt. Es gibt keine Möglichkeit das noch mal zumachen. Also  gilt: Viel hilft viel. Rückblickend bin ich mit Ergebnissen sehr zufrieden. Es war ein toller Job, der mir bewies, dass es nicht immer ein kompliziertes Licht-Setup sein muss und dass der schwarze Stoff nicht umsonst einen Stammplatz im Koffer hat.

behin the scenes - Mitarbeiter Portraits Bremen

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Abgehoben - Geschwister Bild - Nora und Jonas
Endlich wieder ein neues Geschwisterbild!
Als Nora auf der Start- und Landebahn des ehemaligen Flughafens Berlin Tempelhof abzuheben drohte, war ich zu weit entfernt. Ich konnte sie nicht mehr festhalten. Doch als der Schreck verdaut war, freuten wir uns über ein schickes Bild. Das Foto gefiel nicht nur uns sondern auch den Bremer Ideenlotsen, die es, neben weiteren Aufnahmen von mir, für die aktuelle Kampagne Ihres Förder-Programms BUSINESS AS UNUSUAL benutzen. Das freut mich sehr!
Mehr Geschwisterbilder gibts hier: