Bremen ist derzeit entsetzt. Die Beluga-Reederei wurde von einer Heuschrecke Oaktree übernommen und jetzt fürchten alle um ihre Arbeitsplätze. Gestern ist sogar der Chef gegangen. Mißmanagement und Selbstüberschätzung wird der Ex-Führung vorgeworfen. Ist mir eigentlich auch egal. Was ich nur krass finde: Die Mitarbeiter durften ihr Schicksal Anfang der Woche der Zeitung entnehmen. Frühzeitig informiert wurde anscheinend niemand. Ganze Abteilungen könnten jetzt wohl dicht gemacht werden. Der US-Investor will den Laden aufräumen und verschlanken. „Erst einmal müssen wir die Kapital- und Kostenstruktur des Unternehmens wettbewerbsfähig machen“ (via Weser-Kurier) heißt das auf Manager-Deutsch. Auch wenn es mich nicht direkt betrifft, hoffe ich, dass die Leute da drüben möglichst zahlreich im Unternehmen verbleiben können oder schnell eine neue Stelle finden. Vielleicht sollte man einfach mal bei den Piraten anrufen…
Also gibt es heute ein Bild der Beluga-Zentrale auf dem Teerhof aus besseren Tagen. Da war noch Sommer, die Bäume waren noch grün und Stolberg war noch nicht verschollen.
Pentax k100ds, 50mm prime 1.4, f5.6, ISO 200, 4 Belichtungen, Photomatix & Co.
