Im Ruhrpott steht so manche Fabrik leer, doch diese alte Backwaren-Bude ist wirklich eine der spannendsten Orte, die ich bisher gesehen habe. Das Areal ist riesig und in zahlreichen Gebäuden mit vielen Stockwerken finden sich eine Menge schicker Foto-Motive. Wir waren mehrere Stunden in diesem Komplex unterwegs, ohne dass es langweilig wurde. Oftmals sind solche Örtlichkeiten komplett ausgeräumt und nur noch wenige Teile lassen erahnen, wie es in aktiven Zeiten ausgesehen haben muss. Auch hier war viel ausgeräumt und abgebaut, aber nicht alles. In einigen Hallen standen noch große Maschinen und rosteten langsam vor sich hin. Die drei großen Rührgeräte fand ich besonders gut. Konnte man daran doch gut sehen, was und wie hier produziert wurde.
HDR-Fotografie bot sich bei diesem Motiv natürlich an. Viele Dunkle Bereiche an den Maschinen sowie im oberen und unteren Bereich des Bildes standen den gleißend hellen Fenstern gegenüber. Um diesen Dynamikumfang einzufangen, nutze ich 5 Belichtungen von -4 EV bis +4EV.
Wer auf HDR-Bilder steht, kann auch immer mal wieder auf hdrspotting.com vorbeischauen – sind immer wieder ein paar spitzen Bilder dabei. Und wer dort mitachen will, nimmt einen von diesen Codes, um sich anzumelden: 918-974628 und 918-379438.
Pentax k7, 8mm Fisheye, f13, ISO 100, HDR aus 5 Belichtungen, Photomatix & Co.

[...] http://www.jonasginter.de/die-teigfabrik/ [...]
[...] Brücke verbindet zwei Gebäude der leerstehenden Teigfabrik. Als hier noch produziert wurde, ratterten hunderte Bleche mit fertigen Backwaren durch diesen [...]
[...] wir den Zugang zu dieser Halle in der Teigfabrik entdeckten, war ich total begeistert, wie das Licht durch die verschachtelte Holzstruktur fiel. [...]
WOW! Hat ein bisschen was von einem Comic, einer Parallelwelt. Als ob die Arbeiter gleich wieder kämen… Ein geniales Bild!