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Der letzte Zug des Tages verlässt Hanoi in Richtung Süden. Es ist kurz vor Mitternacht und die letzen Reisenden schleppen eilig ihre Koffer durch das Neonlicht des Bahnsteigs. Der Schnaffer wirft noch einen letzten prüfenden Blick auf dein Ticket. Ein schrilles Pfeifen, ein heftiger Ruck und dann rumpelt der Nachtzug einmal quer durch Vietnam.

Von der Hauptstadt Hanoi im Norden bis Saigon im Süden kämpft sich die staatliche Eisenbahn über 1700 Kilometer holperiges Schienennetz. Ganz langsam. Manchmal sogar nur im Schritttempo. Und trotzdem ist Zugfahren eine der besten Möglichkeiten, um Vietnam zu bereisen. Die Züge sind klimatisiert, pünktlich und sicher. Wer im Schlafwagen reist, spart zudem die Kosten für eine weitere Nacht im Hotel oder Hostel. Man kommt schnell ins Gespräch mit Einheimischen und natürlich ist es auch ein schönes kleines Abenteuer. Abenteuerlich war vor allem das Essen, das man erstehen konnte: Reismatsch im Bananenblatt mit Fleischschleim. Das Gegenteil von lecker, dafür aber warm und sättigend.

Wer durch Vietnam reist, sollte mindestens einmal den Zug nehmen. Wie das genau funktioniert, kann man auf der hervorragenden Seite Seat61 sehr ausführlich nachlesen.

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Eine Antwort auf Mit dem Nachtzug durch Vietnam

  • Danny

    Interessante Eindrücke von der Vietnam Reise.

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