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Über Datensicherheit im Internet kann man ja unerschöpfliche Debatten führen und über Privatsphäre bei facebook wird immer wieder heftig gestritten. Einige Dinge, wie zum Beispiel das Ausspionieren von Email-Adressen, sind schlichtweg eine Sauerei andere Diskussionen sind meiner Meinung nach Panikmache. Gedanken sollte man sich trotzdem machen. Ich mach‘ sie mir auch und glaube: Jeder der seine Daten unbedacht ins Netz wirft, ist selbst schuld. Denn man kann das ganze (wenn auch nur eingeschränkt) steuern und zu seinem eigenen Vorteil nutzen.

Einfachstes Beispiel: Google mal deinen Namen. Wenn unter den ersten fünf Treffern ein Ergebnis dabei ist, was dir nicht passt, ist das ärgerlich. Jedoch ist es nicht aussichtslos das zu ändern. Da hilft es (unter anderem), neuen und guten Content zu erzeugen, der deinen Namen in ein besseres Licht rückt bzw. auf die vorderen Plätze der Suche rutschen lässt. Aber das ist hier nicht das Thema

Das Thema hier soll facebook sein. Den auch das kann man steuern. Niemand ist gezwungen, sich auf Fotos verlinken zu lassen, die die Welt nicht braucht oder die dich in Situationen zeigen, die du nicht mal deiner Mama beichten würdest. Du bestimmst höchst selbst, was man sieht, wenn dein Profil aufgerufen wird. Facebook ist deine Vanity-Repräsentanz im Zeitalter der Selbstdarstellung. Wer das nicht nutzt ist abermals selbst schuld.

Macht was ihr wollt und schenkt dem Netz und facebook, was ihr nicht lassen könnt. Auch ich stelle Daten ins Internet, die manch einer für „sensibel“ hält und niemals preisgeben würde. Ich habe drüber nachgedacht und kann das mit mir vereinbaren. Kontrolle des eigenen virtuellen Erscheinungsbildes muss auch nicht immer gleich Sterilität und langweiligen, anonymen Einheitsbrei bedeuten. „Zersägt“ zum Beispiel mal ein Portrait von euch in sechs kleine Bilder, nutzt das „neue Profil“ von facebook und produziert einen kleinen Eyechatcher.

Dafür braucht ihr ein Portraitfoto von euch. Das große Bild (das normale Profilbild) beschneidet ihr auf 180px Breite und 540px Höhe. Die fünf kleinen Bilder stutzt ihr auf 97px Breite und 68 px Höhe zurecht. Ladet die kleinen Bilder in ein neues Album und markiert euch auf diesen Fotos selbst (von rechts nach links). Fertig.

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Wer Photoshop benutzt, kann hier eine Vorlage für die Slices herunterladen. Auch ein vollautomatischer Generator hat mittlerweile den Weg ins Netz gefunden. Zur Inspiration gibt’s weitere Beispiele. Tobt euch aus! Ich hab’s auch probiert, hier.

Eine Antwort auf Privatsphäre ist nicht langweilig – Kreative Profilbilder für facebook

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