[singlepic id=750 w= h= float=] Seoul pulsiert!
Die südkoreanische Metropole schläft nie und kaum eine Tageszeit ist aufregender, als die Nacht – besonders zum Fotografieren. In dieser Serie zeige ich die Stadt, ihre Farben, Menschen und Architektur bei Nacht.

Dieses Foto hat mich fertig gemacht! Um die schwindelerregende Perspektive zu ermöglichen, haben wir die Kamera mit einem Fisheye bestückt und so weit wie möglich über die Brüstung eines Hochhauses gehalten. Und „so weit wie möglich“ heißt wirklich „so weit wie möglich“. Wir haben das Stativ bis an die Grenzen der Belastbarkeit ausgefahren. Ungefähr zwei Meter „Ausleger“ standen uns so zur Verfügung, den wir dann wackelnd und schwankend über die Brüstung der Dachterrasse schoben. Auf Zehenspitzen und mit weit ausgestreckten Armen standen wir vor dem Abgrund. Die Hände krampften sich hysterisch ums Stativ, um die paar Kilo Equipment vor dem Absturz zu bewahren. Ich schwitze, trotz der einstelligen Temperaturen dieser Nacht und das Kribbeln in Händen und im Bauch ebbte erst dann ab, als alles wieder sicher zurück im Rucksack verstaut war.

Die Kamera war auf Intervallauslösungen programmiert und machte alle 2 Sekunden ein Bild. Wir hielten sie in die Tiefe, schwenkten auf und ab und hofften, ein paar gute Winkel zu treffen. Dank des tollen Sensors der Pentax K-5 war auch ein ISO von 8000 möglich – optimal, um das Nachtleben auch bei wenig Licht einzufangen.Vom Ergebnis waren wir dann selbst überrascht. Die Farben, die Spiegelungen, die Perspektive – alles besser, als wir es uns erhofft hatten.

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Pentax k5, 8mm Fisheye, f8.0, 1/25, ISO 8000 und ein bisschen Mut.
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2 Antworter auf Seoul At Night (6) – Rooftopping

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