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Als hätte jemand tonnenweise Farbe in die Weser gekippt…

Der Blick von der Erdbeerbrücke war an diesem Abend wirklich ein bisschen surreal. Die blaue Stunde neigte sich gerade ihrem Ende zu und die Lichter von Kraftwerk, Baustelle, Weserwehr und Schleuse gaben jetzt den Ton an. Die Minuten, in denen das letzte schwache Tageslicht gegen die Dunkelheit der Nacht und die garstigen Farben der Industrielichter kämpft, sind immer wieder ein toller Zeitpunkt zum Fotografieren. Denn dann gibt es unglaubliche viele Schattenabstufungen, feine Texturen und interessante kühle Farben.

Besonders beeindruckt hat mich von diesem Standort aus, wie souverän und unbeeindruckt die Weser durch die vollständig funktionale Umgebung fließt. Überall setzen Stahl und Beton klare Grenzen und die Lichter der Stadt dominieren die Szenerie. Dem Fluss ist das egal. Er fließt und trotzt der Starrheit. Er strömt einfach vor sich hin und schenkt der urbanen Uniformität eine Portion Dynamik. Sollen sie ihn doch bunt anleuchten, sollen sie ihn doch durch Schleusen und Wehre jagen, sollen sie ihn doch mit ein paar Schiffen befahren. Das ist ihm scheißegal.

Pentax k7, PENTAX-DA 35mm F2.8 Macro Limited, f9.0, ISO 100, HDR aus 5 Belichtungen, Photomatix & Co.

2 Antworter auf Unglaublich unbeeindruckende urbane Uniformität

  • uli

    wunderschöne farben aus der blauen stunde mitgebracht! die scrabble-arbeit hab ich erst heute gesehen – sehr cool!

  • […] Limited, f9.0, ISO 100, HDR aus 5 Belichtungen, Photomatix & Co. Dieses Bild habe ich auch auf meinem Blog veröffentlicht.Profi Peter Sennhauser meint zum Bild von Jonas Ginter:Ein Fluss fliesst in der blauen Stunde durch […]

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