Im Stahlwerk war Tag der offenen Tür und ich konnte Lena überzeugen, mit mir dort hinzufahren. Wir waren nicht ganz das typische Publikum, aber Spaß gemacht hat es trotzdem. Neben Vatis mit tollen Frisuren und verchromten Motorrädern, die ihren Familien stolz den eigenen Arbeitsplatz zeigten, marschierten wir durchs Warmwalzwerk.
Unglaublich, welch riesige Ausmaße so eine Anlage einnimmt. Und einfach nur wahnsinn, wie heiß es dort drinnen ist. Der glühende Stahl wird auf einer hunderte Meter langen Strecke im schmaler und länger gewalzt, um am Ende als dünnes Stahlblech auf tonnenschwere Rollen gewickelt zu werden. Wir standen gut 30 Meter entfernt und doch brannte die Hitze des Stahl im Gesicht.
Tolle Motive fanden sich in den Werkshallen und ich bereute es, ohne Stativ angereist zu sein. Deshalb führte ich die Pentax K7 an ihre ISO-Grenzen. Bis ISO 1250 kann man sehr gut arbeiten. Danach rauscht es immer stärker und macht keinen Spaß mehr.
Pentax k7, Sigma 17-70, f5.0, ISO 800, HDR aus 5 Belichtungen, Photomatix & Co.

Geiles Bild! Entscheidend für mich ist das Wasser. Das ist das Tüpfelchen auf dem i. :O)
Nice work Jonas, love the glow of the steel!
[...] gigantische Stahlwerk im Bremer Norden war daher eine feine Spielwiese für die Kamera und mich. Im Warmwalzwerk gab es monströse Maschinen und die Hitze des glühenden Stahls war überall zu spüren. Heißes [...]
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